Psychotherapie

“Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.“ (Aristoteles)

Was ist Psychotherapie?

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen.

Psychotherapie ist:
• seelisches Leid zu heilen oder zu lindern
• in Lebenskrisen zu helfen
• gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern
• die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern

(Quelle: Bundesministerium für Gesundheit) Mehr dazu erfahren Sie auch hier.

Einzeltherapie – Wenn einen das Leben vor Schwierigkeiten stellt

Menschen stoßen im Laufe ihres Lebens immer wieder auf Herausforderungen, Schwierigkeiten oder auch Krisen. Oft gelingt es aus eigener Kraft, diese zu meistern, manchmal aber sind Belastung und Leidensdruck sehr hoch und die eigenen Lösungsversuche reichen nicht aus. Psychotherapie kann in diesen Lebensphasen hilfreich sein – ebenso wie in Abschnitten persönlicher Veränderungs- und Entwicklungsprozesse.

Kann hilfreich sein wenn …

  • Sie sich belastet und überfordert fühlen und kaum noch Energie haben (Depression, Burn-Out, Erschöpfung).
  • Sie Panikattacken oder Ängste an einem erfüllten Leben hindern.
  • Sie im Leben in eine Krise geraten.
  • Sie körperliche Beschwerden haben, aber keine körperlichen Ursachen zu finden sind (Psychosomatik).
  • sich im Leben etwas verändert z.B. in Umbruchs- und Trennungsphasen.
  • Sie etwas Schlimmes erlebt haben (bei traumatischen Erfahrungen).
  • Sie an sich arbeiten wollen (Persönlichkeitsentwicklung).
  • Sie sich mit gewissen Dingen immer wieder schwer tun, wie Grenzen setzen, Entscheidungen finden u.v.m.
  • Sie wieder zu mehr Lebensfreude finden möchten.

Weitere Gründe für eine Psychotherapie finden Sie hier.

Paartherapie – Was macht das „wir“ aus?

Die Ansprüche an die Paarbeziehung sind gestiegen. Mit den Anforderungen, vor die einen Beruf, Familie und vielleicht auch Kinder stellen, wird das Führen einer Paarbeziehung manchmal zu einem Balanceakt. Eine Beziehung/Ehe soll Vieles leisten – Liebe, Geborgenheit, geteilte Ziele, gemeinsame Zeit, aber auch Freiraum für den Einzelnen.

Was macht das „wir“ aus und wie viel Platz räumt es für das „ich“ ein? Wo bleibt das Liebespaar, wenn es auch zum Elternpaar geworden ist? Das sind nur einige von vielen möglichen Fragen und Schwierigkeiten, mit denen man im Laufe des Beziehungslebens konfrontiert werden kann. Die Antworten und Lösungen sind hier ebenso vielfältig und unterschiedlich wie es auch Menschen selbst sind. Gemeinsam mit Ihnen begebe ich mich gerne auf die Suche.

Kann hilfreich sein wenn …

  • der Alltag die Liebesbeziehung zu verdrängen scheint.
  • sich die unterschiedlichen Bedürfnisse nicht so einfach vereinbaren lassen.
  • die Kommunikation miteinander immer schwieriger wird und es häufig zu Streitigkeiten kommt.
  • nicht mehr klar ist, ob es eine gemeinsame Zukunft geben kann oder ob eine Trennung vielleicht der bessere Weg ist.
  • die Paarbeziehung in eine neue Phase eintritt wie z.B. durch Zusammenziehen, die Geburt eines Kindes, beim Auszug der Kinder, bei Jobverlust oder Pensionierung.
  • die Sexualität miteinander nicht mehr erfüllend ist.
  • das Vertrauen zueinander erschüttert ist (z.B. durch eine Außenbeziehung).

Familientherapie – Wenn das Miteinander schwierig ist

Das Bild der Familie hat sich im Laufe der Zeit verändert. Dazu zählen unterschiedliche Lebensformen und –gemeinschaften – wie z.B. Patchwork-, Adoptiv- und Pflegefamilien. „Familie“ ist bunter geworden und damit auch die Herausforderungen und Schwierigkeiten, welche die beteiligten Personen in ihrer Zusammengehörigkeit bzw. ihrem Zusammenleben meistern müssen. Gerne stehe ich auch hier allen Beteiligten bei der gemeinsamen Suche nach Möglichkeiten für ein Miteinander zur Verfügung.

Kann hilfreich sein wenn …

  • das Zusammenleben sehr konfliktreich ist.
  • sich die Familie neu formiert (z.B. bei Scheidung, bei unterschiedlichsten Patchwork-Konstellationen, bei Verlust eines Familienmitgliedes).
  • es Schwierigkeiten mit der eigenen Herkunftsfamilie oder der des Partners oder der Partnerin gibt.

Allgemeines und Wichtiges

Verschwiegenheit: Die Gespräche im Zuge einer Psychotherapie unterliegen der Verschwiegenheit, um eine vertrauensvolle, offene Atmosphäre zu ermöglichen.

Dauer der Termine: Das erste Gespräch ist ein Kennenlerngespräch, dauert ca. 30 min und ist kostenlos. Die weiteren Termine sind  50 min lang, außer bei Doppeleinheiten (üblich bei Paar und Familie), diese dauern 100 min. Die Tarife finden Sie hier.

Absageregelung: Da die jeweiligen Stunden exklusiv für Sie reserviert sind, bitte ich Sie, vereinbarte Termine rechtzeitig bis spätestens 48 Stunden vorher abzusagen. Bei zu kurzfristiger Absage oder bei unangekündigtem Fernbleiben wird die Einheit verrechnet.Logo